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diplom 2002
Bedeutung, Konzeption und Aufbau Regionaler Internetportale im Kontext endogener Entwicklungsperspektiven für die Stadt- und Regionalentwicklung - am Beispiel der Region Nordfriesland
Wer stand nicht schon einmal vor der einzigartigen Insel- und Halligenlandschaft Nordfrieslands. Mit den Inseln, Halligen und Wattlandschaften verfügt Nordfriesland über einmalige landschaftliche Erlebnisräume. Neben dieser hohen Lebensqualität entstehen aber auch vergleichsweise umfangreiche Wege bei der Erreichung der zentralen Orte. Aber nicht nur für Nordfriesland, sondern für jede Region geht es darum, getrennte, ja inselhafte Orte miteinander zu verbinden, um die regionale Wirtschaftskraft zu steigern und die wichtigen Potentiale der Bürgerschaft zu aktivieren. Regionale Internetportale könnten die sich in vielerlei Hinsicht vernetzende Region entscheidend unterstützen und zur Plattform gemeinsamer Anwendungen und Dienste werden.
>> Auszug Diplom
netze im netz, 2001
auf dem Weg zu intersubjektiven Stadtentwicklung - zur Integration realer und digitaler Städte, virtueller Welten und planerischer Möglichkeiten
Schon immer sind Städte Spiegel gesellschaftlicher Zustände und Bedürfnisse. Sie finden ihren Ursprung in dem Streben nach Agglomeration und im Wunsch nach räumlicher Nähe.
Genauso wie sie für gesellschaftliche Zustände stehen, prägen Städte gerade in heutiger Zeit das was unter Gesellschaft und gesellschaftlichem Zusammenleben verstanden wird – leben wir doch in einer weitestgehend urbanisierten Welt.
Gesellschaften sind jedoch keineswegs stagnierende oder gar stabile Institutionen.
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In jüngerer Zeit stellen gewandelte Bedürfnisse, wie Individualisierung oder Globalität, aber auch durch technologische Innovationen (Netztechnologien, Cyberspace und mobile Informations- und Kommunikationsanwendungen) erweiterte Möglichkeiten, Städte vor neue Herausforderungen – ja gerade vor die Aufgabe, eine neue bzw. veränderte gesamtgesellschaftliche Bedeutung auszuprägen.
Diese Arbeit soll vor dem Hintergrund historischer Wandlungserscheinungen von Städten, basierend auf der Betrachtung der traditionellen städtischen Funktionen aktuelle Auswirkungen, technologischer Innovationen weltweit verfügbarer Netztechnologien und den in Verbindung mit umfassenden Sinnes- und Cyberspace-Technologien sich herausbildenden virtuellen Parallelwelten, untersuchen.
>> netze im netz
integriertes, aktivierendes stadtmanagement, 2001
Die aktuellen lokalen Gegebenheiten und globalen Rahmenbedingungen von Städten und Kommunen stellen Stadtentwicklungsplanung und Diskussionen um Verwaltungsmodernisierung vor völlig neue Aufgaben und Anforderungen. Dabei scheint die bisherige starke Trennung der kommunalen Steuerungsinstanzen - Stadt(entwicklungs-)planung und Verwaltungsmodernisierung nicht mehr aufrecht zu erhalten sein.
>> stadtmanagement.de
fragmental lyrics, 2000ist ein kunstprojekt von Robert Behrendt, Bastian Hamann, Ramona Taterra und Jens Mofina
>> fragmental lyrics
neurofusion, seit 2000eine zukunftsphilosophische plattform ein projekt mit robert behrendt und bastian hamann
kis 0.2, 1999-2000...
guestrow - stadt der zukunft,1997-1998studienprojekt zu öffentlichkeitsarbeit und buergerbeteiligung in der nachhaltigen stadtentwicklung
>> projekt guestrow - stadt der zukunft, tu berlin
betrachtungen zu kommunikation, medien und design: vilém flusser, 2001Wohin führen uns die neuen Medien? - ist die zentrale Frage des 1995 – 4 Jahre nach dem Tode Vilém Flussers veröffentlichten Buches „Die Revolution der Bilder – Der Flusser-Reader – zu Kommunikation, Medien und Design“.
Vilém Flusser blieb es verwehrt den gegenwärtigen Bedeutungszuwachs und Boom von Multimedia und Computernetzwerken mitzuerleben. Gerade aber seine provokanten, wie visionär gewagten Thesen und
Betrachtungen zur Medienentwicklung und deren Bedeutung für Individuum und Menschheit gewinnen heute erst an zunehmender Aktualität. Betreffen sie doch die Fundamente und Perspektiven der
„Kommunikationsrevolution“, die sich, so Flusser, als Revolution der Bilder erweist. Sie
wird keinen Lebensumstand unberührt lassen und sich über die Drehscheiben Medien und Design durchsetzen und verbreiten. Nicht ohne Grund lenkt Flusser seine sprachliche Einbildungskraft auf diese beiden Aspekte der Kommunikationsrevolution.
>> buchrezension flusser-reader
von sakralen raumauffassungen und dem streben nach transzendenz in der stadt, 1998
"Stadt ist Raum. Und so wie Räume existieren, die durch die Natur geschaffen wurden, schafft der Mensch, als ein zwar der Natur zugehöriges aber mit Bewusstsein und eigenem Willen ausgestattetes Wesen, Räume. Er verändert zielgerichtet den ursprünglichen Raum und erfährt dadurch eine Gewalt, zu der Bewegungen in ungeordneter Weise nicht in der Lage wären, Er kreiert Röume in vielfältiger Art und Weise
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Innerhalb der Motive dür 'Stadt' lässt sich eine grobe Trennung in zwei Klassen vollziehen. In die Gruppe der rationellen, also mit westlichen Wissenschaften beglegbare und beweistechnisch herleitbare Gründe, wie der Bau einer Stadtmauer zum Schutz vor Feinden oder der Bau einer Ringstrasse zur Entlastung des Innenstadtverkehrs.
Die zweite Gruppe lässt sich im wesentlichen als Gruppe der 'irrationalen, in der menschlichen Psyche beruhende Gründe' bezeichnen. Der Mensch ist keine einfach funktionierende Maschine, sondern wesentlich komplizierter und spezifischer. Daher richtet der Planer sein Handeln u.a. auch auf die Bildung von ästhetisch ansprechenden, emotional berührenden Räumen.
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Besitzt der Mensch Glauben an numinose Mächte, erfährt er Kräfte, die in beeindruckender Weise sich gänzlich von allem bisher Erlebten unterscheiden. Er tritt in die emotionalste Verbindung mit Raum.
Religion oder religionsähnliche Anschauungen beeinflussten und beeinflussen teilweise stark das Gesicht der Städte und waren in einigen Fällen sogar ausschlaggebend für die Errichtung von Städten.
Der Wille zur Transzendenz, die Sehnsucht nach der Erhebung aus dem irdischen Dasein als Antwort auf das Empfinden von numinosen Mächten in der Welt, ist Grundstein für eine der intensivsten Auseinandersetzungen mit irdischen Räumen. Er spielt in der heutigen westlichen Welt noch eine eher verschwindende Rolle, ist aber in anderen Erdteilen und vergangenen Zeiten nicht unbeträchtlich. Ihm soll Aufmerksamkeit geschenkt werden, will man Ursachen und Intention von 'Stadt' verstehen und erforschen."
Diese Arbeit versteht sich als erster Ansatz einer Systematisierung.
die schule im jahr 2220, schulaufsatz 1988
Ich heiße Eralt, bin 11 Jahre alt und gehe in die 6.Klasse. Der Unterricht beginnt bei uns täglich um 9.30Uhr und heute freue ich mich besonders auf die Schule. Heute haben wir das Fach Weltraumkunde und da wollen wir einen kurzen Ausflug zum Jupiter machen, was mir und meinen Mitschülern besonders viel Spaß bereitet.
Nach dem Frühstück begebe ich mich auf den Parkplatz unseres Hauses, besteige meinen Minihubschrauber und fliege zur Schule. Die Schule ist sehr groß und modern gebaut. Lehrer haben wir sehr wenige, die meisten Fächer werden von Robotern unterrichtet. Unser Direktor sitzt in der Zentrale der Schule und kann alle Klassen auf Monitoren beobachten.
Um die Schule herum haben wir einen großen interessanten Schulhof. Auf diesem befinden sich unter vielen anderen Sachen auch kleine Tennisplätze, auf denen wir in den Pausen spielen können. In der Schule gibt es einen Fahrstuhl - für das viele Laufen. Mit diesem fahren wir bis zur Etage in der sich unser Klassenraum befindet.
Zu Beginn der Unterrichtszeit drückt der Meldeschüler auf einen Knopf und die Meldung kommt aus dem Lautsprecher. Der Robert hat auf seinem Tisch ein Gerät, auf dessen Bildschirm er die Gedanken der Schüler lesen kann. Der Roboter tippt den Lehrstoff der heutigen Stunde ein und wir sehen ihn auf unseren Computern an den einzelnen Arbeitsplätzen. Wir müssen nun den Computer mit unserem Gehirn koppeln, was über Kopfhörer passiert, und dann haben wir uns den wichtigsten Stoff eingeprägt.
In unserer Klasse sind wir 10 Kinder, in der Schule 100 Klassen. In der ersten Stunde haben wir das Fach Geschichtologie. Da behandeln wir gerade das Leben im Jahre 1988. Es ist sehr interessant zu hören, wie es früher war. Danach haben wir Weltraumkunde.
Nun fahren wir mit dem Fahrstuhl in den Keller der Schule und besteigen ein kleines Raumschiff. Wir fliegen ungefähr eine Stunde. Nach unserer Ankunft auf dem Jupiter entnehmen wir Bodenproben. Diese vergleichen wir bei einer Untersuchung in einem Schülerlabor mit denen der Erde. Das Schülerlabor wird von Bewohnern des Jupiters geleitet, die sehr eigenartig aber lustig aussehen.
Mittags fliegen wir wieder zur Erde zurück und der Schultag ist vorbei. Danach bekommen wir im Speisesaal unser Essen. Heute gibt es Weltallalgen mit Kakteenwurzeln und Kekskrümeln vom Jupiter. Das ist für uns Erdenbewohner eine Delikatesse. Anschließend fliege ich mit meinem Hubschrauber nach Hause. Am Nachmittag muß ich noch zu einem außerirdischen Wettkampf - als Vertreter unserer Schule.
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